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Wundertherapien gegen LRS & Dyskalkulie

Wundertherapien bei LRS & Dyskalkulie

In dieser Podcastfolge spreche ich über Wundertherapien und Wunderpillen: Zack! Eingenommen und das war’s mit Legasthenie und Dyskalkulie. Oftmals sehnen wir uns als Eltern nach einer schnellen Lösung, einer Art Wunderpille oder Blitztherapie, die diese Herausforderungen auf magische Weise beseitigen könnte. Diese Gedanken sind erschreckend und doch so nachvollziehbar.

In dieser Folge erfährst du, …

  • Wieso Wundertherapien oft mehr Schaden anrichten als helfen.
  • Welche Schritte unsere Kinder brauchen, um Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen.
  • Was statt einer Wunderpille wirklich hilft.

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Gemeinsam „gegen“ LRS und Dyskalkulie mit Wundertherapien?

Die Verzweiflung, die wir als Eltern fühlen, wenn unsere Kinder Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen haben, ist verständlich. Oft wünschen wir uns eine magische Lösung, einen schnellen Ausweg aus den Problemen, die unsere Kinder belasten. Heilsversprechen wie “Legasthenie und Dyskalkulie in sieben Tagen besiegen” klingen verlockend, aber wie realistisch sind solche Versprechen?

Die Realität ist komplexer. Legasthenie und Dyskalkulie sind keine Herausforderungen, die wir über Nacht „lösen“ können. Sie sind oft tief verwurzelt und erfordern Zeit, Geduld und vor allem den richtigen Ansatz. Als Eltern wollen wir unseren Kindern helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden, ihren Schmerz zu lindern und ihre Erfolge zu feiern. Wir können und sollten aktiv an der Unterstützung unserer Kinder arbeiten, aber wir sollten auch realistisch sein.

Wunderpillen und Blitztherapien sind selten die Antwort. Sie versprechen viel, halten aber oft wenig. Diese schnellen Lösungen können unsere Kinder mit unrealistischen Erwartungen belasten und sie sogar frustrieren, wenn die versprochenen Ergebnisse ausbleiben. Als Eltern und ganzheitliche Kinder- und Jugendcoaches ist es unsere Aufgabe, unsere Kinder vor unnötigen Enttäuschungen zu schützen und ihre Erwartungen realistisch zu gestalten.

Die Zeit ist hierbei ein wichtiger Faktor. Der Schriftspracherwerb und das Verständnis für Mathematik entwickeln sich in Phasen, und wir müssen unseren Kindern die Zeit geben, die sie benötigen. Die Grundlagen müssen verstanden und gefestigt werden, bevor wir komplexe Fertigkeiten erwarten können. Geduld und gemeinsame Unterstützung sind der Schlüssel zum Erfolg.

Unsere Kinder sollten nie das Gefühl haben, dass sie allein sind. Gemeinsam mit Eltern, Lehrern und Therapeuten können wir den Weg mit ihnen gehen. Unser gemeinsames Ziel sollte darin bestehen, Kindern zu helfen, sich gesund zu entwickeln, ihr Selbstvertrauen zu stärken und ihre Selbstwerte zu festigen. Wir sollten unsere Kinder auf ihrem Weg ermutigen, ihre Stärken zu erkennen und zu nutzen.

Lasst uns zusammenarbeiten und unsere Kinder auf ihrem Weg unterstützen. Schreib uns gerne deine Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren. Gemeinsam können wir eine starke Gemeinschaft bilden, die Kindern hilft, ihre Herausforderungen zu bewältigen und erfolgreich zu sein.

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Eine Antwort

  1. Hallo Team
    mein Name: Gitti Fröhlich aus Tirol.
    Schon oft war ich bei euren Workshops dabei, höre mir die Podcast-Folgen (beinahe) regelmäßig an und freue mich immer, wenn eine mail von euch bei mir ankommt.
    Bei meiner Arbeit, der Schulassistenz in der Volksschule, betreue ich ein entwicklungsverzögertes Kind. Lesen und Schreiben geht gut, nur mit Zahlen, Würfelbildern und Mengen … spanisches Dorf. Da helft ihr mir sehr, mit eurer Arbeit, dass ich die Sachen vereinfache und geduldiger bin, als ich schon bin.
    Herzlichen Dank an euch und bis bald mal wieder!
    Liebe Grüsse

    Gitti Fröhlich

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