#31 Traumapädagogik

Traumapädagogik

Traumapädagogik

In dieser Folge unseres Podcasts Kurswechsel Kindheit erfährst du, wie Traumata entstehen können, was sie für unser zukünftiges Leben bedeuten und worin sie sich von alltäglichen Stresssituationen unterscheiden.

Außerdem zeigen wir dir, was du tun kannst, um Kinder vor einem potenziellen Trauma zu bewahren und diese, falls vorhanden, zu bewältigen.

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Was ist ein Trauma?

Man meint ein Trauma ist eine ganz, ganz schlimme Situationen. Aber nein, Traumen können sich tatsächlich im Alltag verstecken.

Denn ein Trauma ist ein existenziell bedrohliches Ereignis. Das Leben ist gefährdet.

Zum einen spielt das subjektive Empfinden dabei eine große Rolle. Das heißt, ein und dasselbe Erlebnis kann von einer Person als Trauma empfunden werden, von einer anderen Person vielleicht nur als belastender Moment.

Sobald die betroffene Person ein bestimmtes Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht besitzt, kann das Ganze tatsächlich zu einem Trauma führen. Das heißt, die Person konnte sich nicht selbst aus der gefährlichen Situation befreien, sie ist handlungsunfähig und fühlt sich absolut ausgeliefert. 

So ein Ereignis kann in der Folge zu einem Trauma führen.

Beispiel Schultrauma

Ein Kind wird zu einem Thema abgefragt und kann etwas nicht. Es sitzt  vor der Klasse und ihm fällt einfach überhaupt nichts ein. Jetzt kann eine Lehrkraft versuchen, eine Antwort aus dem Kind rauszukitzeln und zieht diese Situation in die Länge und für das Kind wird es immer unaushaltbarer.

Das heißt, so eine Situation kann subjektiv schon dazu führen, dass ein Kind hilflos ist und nicht mehr aus der Situation herauskommt. Es erlebt Stress und letztendlich psychische Gewalt. 

Sicherlich gibt es unterschiedliche Situationen und Interpretationen und es ist immer auch vom Kind abhängig. Aber Traumen können eben auch wirklich durch Situationen entstehen, die wir Erwachsenen vielleicht gar nicht so planen oder so wollen.

Was ist der Unterschied zwischen Stress und einem Trauma?

Grundlegend ist gar nicht so viel Unterschied zwischen Stress und einem Trauma. In der Psyche passiert bei Stress und Drama das gleiche. Also bei Stress wird der totale Hormon-Cocktail ausgeschüttet. Es entsteht die Situation Kampf oder Flucht.

Aber wenn das Kind überhaupt keine Möglichkeiten hat, aus dieser Situation rauszukommen, entsteht ein Trauma. Erleben Kinder häufiger solche Situationen oder besonders schlimme Momente, kann das negative Folgen für die komplette Entwicklung haben.

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