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Üben bei Legasthenie und Dyskalkulie

Üben bei Legasthenie und Dyskalkulie
In dieser Podcastfolge spreche ich darüber, wie du die Herausforderungen beim Üben mit Kindern, die Legasthenie oder Dyskalkulie haben, meistern kannst. Denn das Üben bei Legasthenie und Dyskalkulie kann durchaus zum Drama werden. In dieser Folge erfährst du, …
  • wie du das regelmäßige Üben stressfrei und effektiv gestalten kannst, um langfristig die mentale Gesundheit und Lernerfolge deines Kindes zu fördern.
  • wie du die Ursachen für eskalierende Übungssituationen erkennst und geeignete Strategien entwickelst, um diese zu vermeiden.
  • welche Strategien und Kommunikationsmethoden dir helfen können, das Üben stressfreier und effektiver zu gestalten.

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5 Tipps für das Üben mit Legasthenie und Dyskalkulie – ganz ohne Stress und Drama

Ein stressfreies Umfeld kann den Unterschied machen zwischen frustrierenden Übungseinheiten und solchen, die tatsächlich Spaß machen und effektiv sind. Der erste Schritt besteht darin, eine strukturierte, aber flexible Routine zu etablieren. Plane feste Zeiten für das Üben ein, damit das Kind weiß, was es erwartet. Diese Zeiten solltest du jedoch an die individuellen Bedürfnisse und Energielevel des Kindes anpassen.

Wähle einen ruhigen und angenehmen Ort zum Üben

Vermeide Ablenkungen wie laute Geräusche oder unruhige Umgebungen. Ein gut beleuchteter, gemütlicher Raum kann eine Lernumgebung schaffen, in dem sich ein Kind wohl fühlt. Begleite das Üben mit positiven Verstärkungen. Dies können kleine Belohnungen sein, wenn das Kind Fortschritte macht oder eine Aufgabe gut löst. Positive Verstärkungen müssen nicht immer materiell sein; Lob und Anerkennung wirken oft Wunder.

Regelmäßige Pausen sind ein weiterer Schlüssel zu einer stressfreien Übungsroutine

Kinder haben begrenzte Aufmerksamkeitsspannen, und zu lange Übungseinheiten können kontraproduktiv sein. Kurze, regelmäßige Pausen helfen dabei, die Konzentration aufrechtzuerhalten und verhindern, dass das Kind überfordert wird. Während der Pausen kannst du kleine Aktivitäten einbauen, die dem Kind Freude bereiten, wie ein kurzes Spiel oder eine Bewegungspause.

Variiere die Übungsmethoden und reduziere dadurch Stress

Monotone Wiederholungen können schnell langweilig und frustrierend werden. Stattdessen solltest du verschiedene Übungen und Lernmaterialien verwenden, um das Interesse des Kindes zu wecken und zu halten. Visuelle Hilfsmittel (Beispiel zum Thema Vokabel lernen), interaktive Spiele oder Lern-Apps können das Üben abwechslungsreicher und damit angenehmer gestalten.

Setze realistische Ziele

Kinder mit Legasthenie oder Dyskalkulie benötigen oft mehr Zeit, um Fortschritte zu machen. Kleine, erreichbare Ziele helfen, das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken und es zu motivieren. Dabei solltest du den Fokus immer auf den Fortschritten legen, nicht auf den Schwierigkeiten.

Bewahre eine positive und geduldige Haltung

Kinder spüren schnell, wenn wir als Erwachsene gestresst oder frustriert sind, und dies kann sich negativ auf ihre eigene Einstellung zum Üben auswirken. Durch eine ruhige und unterstützende Herangehensweise kannst du eine stressfreie Lernumgebung schaffen, die das Kind ermutigt und motiviert.

Eine stressfreie Übungsroutine erfordert Planung, Flexibilität und eine positive Atmosphäre. Durch strukturiertes, aber anpassungsfähiges Üben, positive Verstärkungen, regelmäßige Pausen und abwechslungsreiche Methoden kannst du das Lernen für Kinder mit Legasthenie oder Dyskalkulie deutlich angenehmer und effektiver gestalten.

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