#22 Hilft Lerncoaching bei LRS & Dyskalkulie

In der heutigen Folge unseres Podcasts Kurswechsel Kindheit sprechen wir darüber, ob Lerncoaching reicht, wenn Kinder absolute Lerndefizite wie LRS oder Dyskalkulie haben.

So viel schon vorne weg: Wir sind der Meinung, dass Lerncoaching in diesen Fällen nicht reicht. Man muss als Lerncoach verstehen, was hinter LRS und Dyskalkulie steckt.

Ein ganzheitlicher lerntherapeutischer Ansatz, der eine besondere Art der Kommunikation, Aufbau von Selbstbewusstsein und Selbstwert beinhaltet, ist nötig.

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Grundlagen bei LRS & Dyskalkulie

Wir müssen immer bei den Grundlagen anfangen, um Kindern bei LRS & Dyskalkulie zu helfen. Das ist ganz wichtig zu verstehen, wenn man als Lerncoach mit Kindern arbeitet, die Legasthenie und Dyskalkulie haben.

  • Wie funktioniert denn Lesen lernen?
  • Wie funktioniert Schreiben lernen?
  • Was sind die sogenannten Vorläuferfähigkeiten? 
  • Was kommt überhaupt davor, bevor ich das überhaupt umsetzen kann? 
 

Und beim Rechnen ist es ja genauso, wenn ich nicht verstehe, was hinter der Zahl oder dem Wort 5 steht. Ja, wie soll ein Kind dann rechnen können, wenn ihm nicht klar ist, was sich damit verbindet? 

Das ist eben nicht so, dass ein Kind einfach nicht lesen, schreiben oder rechnen lernt. Im speziellen Fall Legasthenie und Dyskalkulie lernen die Kinder oft anders. Und wenn ich den Kindern helfen möchte, dann muss ich verstehen, wie sie anders lernen und muss wissen, von welcher Seite ich sie denn erreichen kann, damit ich den Stoff so aufbereite, dass sie ihn umsetzen können und auch die Voraussetzungen schaffen.

So kannst du als Lerncoach Kindern bei LRS & Dyskalkulie helfen

Wir sagen nicht, dass Lerncoaching bei Legasthenie und Dyskalkulie nichts zu suchen hätte. Ganz im Gegenteil. Ihr wisst, wir stehen für einen ganzheitlichen Ansatz. 

Zum ganzheitlichen Ansatz gehört natürlich vieles dazu, was wir im Coaching machen:

  • eine besondere Art der Kommunikation mit den Kindern sowie
  • der Aufbau von Selbstbewusstsein, von Selbstwert. 

 

Die Kinder müssen Legasthenie oder Dyskalkulie nicht als Manko, als Defizit oder als Anderssein empfinden, sondern es ist etwas, was zu ihnen gehört, was sie auch ein Stück weit immer begleiten wird.

Doch bei Legasthenie und Dyskalkulie muss man ganz tief in die Trickkiste greifen. Man braucht das Hintergrundwissen und auch das Verständnis, wieso es nicht funktioniert. Dazu zählt auch das phonologische Bewusstsein.

Was ist Phonologie?

Phonologie ist der Klang, der Laut.

Was ist phonologische Bewusstheit?

Ich werde mir des Lautes, des Klanges, den ich höre bewusst.
Beispiel: Wenn ich das „L“ im Wort „Maul“ höre, wenn ich es kann, dann höre ich welche Laute sich darin verbergen, das „M“, das „Au“ und das „L“.

Dazu gehört auch zum Beispiel zu erkennen, dass ich mein und dein reimt.
 
Wenn ein Kind das nicht kann, ist es ganz schwierig es zu schreiben.

Fazit: 

Um als Lerncoach Kindern mit LRS oder Dyskalkulie zu helfen, kannst du natürlich mit den Tools aus dem Coaching arbeiten. Aber du musst auch auch wissen wie sich die Grundlagen des Lesens und Rechnens bilden.

Zusätzlich musst du wissen wo das Kind bei LRS oder Dyskalkulie steht, d.h. die Förderdiagnostik stellen.

Bei uns hat das Zusammenbringen des lerntherapeutischen Ansatz mit dem Coaching die Veränderung für die Kinder gebracht hat.

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