Der ganzheitliche Ansatz in der Pädagogik

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Am Anfang meiner Tätigkeit stand ich oft vor dem Problem, dass ich die Lösung für die Kinder nicht aus einer Hand anbieten konnte, weil ich den Ansatz der ganzheitlichen Pädagogik noch nicht umsetzte. Die Kinder kamen z. B. zu mir zum Entspannungstraining, gleichzeitig hatten sie aber Prüfungsangst und ich musste sie zum Psychologen schicken.

Und genauso ratlos sind manchmal die Eltern, deren Kinder Lernprobleme haben und noch keinen Coach an ihrer Seite haben. Sie fragen sich:

  • Wo muss ich mit meinem Kind hin?
  • Wer hilft mir bei Lernproblemen weiter?
  • Muss ich zum Logopäden, zum Ergotherapeuten, zum Nachhilfelehrer oder zum Psychologen?
  • Und wer von denen hilft mir am besten weiter?

 

Ich kann mich noch genau an die Eltern und Kinder erinnern, die total abgehetzt in meiner Praxis ankamen. Denn die Situation der Kinder löste einen wahrhaftigen Freizeitstress aus: Termine mit den unterschiedlichen Coaches vereinbaren, jonglieren mit den Freizeitaktivitäten, die Kinder hinbringen und abholen. All das hat in den Familien meist noch mehr Stress als vorher ausgelöst.

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Die Lösung: Ausbildungen zur ganzheitlichen Unterstützung für Kinder

Ich habe damals beschlossen, ich mache noch zusätzliche Ausbildungen, damit ich die Kinder besser unterstützen kann. Ich habe mit einer Ausbildung angefangen, machte die nächste und nächste, kam in den vollen Weiterbildungsflow… wie beim Puzzlen, wenns gerade läuft. 

Genau beim Puzzeln ist mir aufgefallen, dass mein Business auch wie ein großes Puzzle war. Ich reiste von Fortbildung zu Fortbildung, verbrachte unvorstellbar viele Stunden in Auto und Bahn, in Hotels, auf der ständigen Suche nach der richtigen Ausbildung. Als ich in meinem Weiterbildungsflow war, merkte ich irgendwann, dass ich ins Stocken kam, weil ich das Gefühl hatte, dass immer etwas fehlte und ich einfach nicht das richtige Puzzleteil fand. Ich absolvierte und absolvierte und immer kam noch was dazu, das mir fehlte, um die Kinder nicht noch von einem Coach zum Nächsten schicken zu müssen. Das löste dann natürlich auch bei mir voll den Stress aus, wie bei einem Puzzle, wenn man das passende Teil sucht und es einfach nicht findet.

Kennst du das auch?

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Was ist überhaupt der ganzheitliche Ansatz in der Pädagogik?

An dieser Stelle geht’s dir vielleicht gerade genauso wie mir, als ich auf der Suche nach meinen Puzzleteilen für meine Weiterbildung war. Als Quereinsteigerin hatte ich den Begriff des ganzheitlichen Ansatzes in der Pädagogik noch nicht gehört und war noch viel zu sehr geflasht von den einzelnen Unterstützungsansätzen, die ich Kindern geben konnte.

Schon vor fast 400 Jahren untersuchten die ersten Pädagogen den ganzheitlichen Ansatz des Lernens.

Ich denke der Spruch „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ des Pädagogen Heinrich Pestalozzi bringt den ganzheitlichen Ansatz gut verständlich auf den Punkt.

Es geht darum, dass Lernen nur mit allen Sinnen funktioniert. Wenn euch das „Warum“ des ganzheitlichen Lernansatzes interessiert, lest am besten diesen Artikel „Warum ist ganzheitliches Lernen wichtig?“

Wie integrieren wir den ganzheitlichen Ansatz der Pädagogik in unsere Ausbildung?

In unserer Ausbildung zum ganzheitlichen Kinder- und Jugendcoach zeigen wir dir, wie du die Kinder als Gesamtbild siehst und sie an den unterschiedlichen Stellen unterstützen kannst, die die Lernprobleme verursachen. Meistens sind es nämlich verschiedene Ursachen und nicht nur eine.

In den Grundlagen (Modul 1: Lifecoaching) betrachten wir Coaching-Ansätze und du lernst, die wesentlichen Verhaltens-Gebote für erfolgreiches Coaching anzuwenden. Du lernst Aktiv Zuhören und Fragetechnik als die Steuerelemente der Gesprächsführung anzuwenden und zu reflektieren. Weitere Tools und Philosophien zur Kommunikationsanalyse werden vorgestellt und anwendungsbezogen geübt.

Im 2. Modul, Lerncoach, erhältst du ein profundes Gerüst, wie das ganzheitliche Lernen funktioniert: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden verständlich formuliert und vermittelt. Hier haben wir auch sehr viele praktische Übungen für unsere Teilnehmer. Wir legen bei allen Modulen viel Wert darauf nicht nur Theorie und wissenschaftliche Grundlagen weiterzugeben. Daher haben wir ganz viele praktische Übungen dabei, die die Teilnehmer sofort umsetzen können.

Im 3. Modul zum Thema Entspannung ist unser Ziel, dass du sowohl Gruppen- wie auch Einzelcoachings mit den Kindern entspannt durchführen kannst, sie wieder „runter“ kommen und wie du ihre Potenziale wecken kannst! Damit der ganzheitliche Ansatz greift, wird sich in diesem Modul auch um die Stärken und Stressprävention der Großen gekümmert! Denn häufig liegt die Stressursache in der ganzen Familie und nicht alleine beim Kind.

Warum kann ein Kind nicht gut lesen? Der Grundschullehrer sagt vielleicht es habe nicht genug geübt. Wir zeigen dir mit unserem ganzheitlichen Ansatz, z.B. welche Funktionen im Körper bei Legasthenie betroffen sein können (auditiv – visuell, z.B. Hörprobleme oder eine Sehschwäche) und warum es nicht mit dem stumpfen Üben lösbar ist. Ziel dieses Moduls ist es u. A. eine neue Perspektive auf den Lernprozess zu entwickeln und Kinder in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen. Mit dem Ansatz Mindful Learning eine tragbare Beziehung aufzubauen und bei Motivationsproblemen mit den Kindern gemeinsam einen Ansatz zu finden. Gleiches gilt auf für die Teilleistungsstörung Dyskalkulie.

Welche Tools, Fördertechniken, Strategien, Konzepte und Materialien du in unserer Ausbildung noch erhältst, kannst du dir in Ruhe in unserer Infomappe zum ganzheitlichen Kinder- und Jugendcoach durchlesen.

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